März 2013

Endspurt in der ÄK-Arbeit

Kirchenwahlen 2013

Bauen an festen Bestandteilen …

… und an den weichen Bestandteilen

 


Endspurt in der ÄK-Arbeit

Mit Beginn des neuen Jahres ist der Ältestenkreis auf die Zielgerade seiner Amtszeit eingebogen. Auf fünf Sechstel ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit in der Leitungsfunktion der Paul-Gerhardt-Gemeinde können die Ältesten jetzt zurückblicken. Trotzdem ist es derzeit noch zu früh, um in Erinnerungen zu schwelgen oder schon die Hände in den Schoß zu legen. Dazu gibt es einfach zu viele Vorhaben, die entweder bereits begonnen worden sind und nun zu Ende geführt werden müssen oder es sind neue auf die Tagesordnung gekommen, denen wir uns noch durchs laufende Jahr widmen müssen. Leider sind Pfr. Schowalter und die Ältesten bei der Auswahl der Themen nicht immer frei, sondern haben sich auch an Vorgaben der Landeskirche oder des Evangelischen Oberkirchenrats (EOK) zu halten (so z. B. bei der in der Kirche neu eingeführten Inventarisierung). Gebunden sind wir allerdings auch an die Zielvereinbarungen (ein Wort, das nicht jedem gefällt, weil es zu sehr nach Wirtschaftsjargon klingt). Doch diese Ziele wurden bei der Visitation im Jahre 2008 in großem Einvernehmen zwischen dem Ältestenkreis und der Visitationskommission getroffen. Sie sind eine Zusammenfassung unserer hauptsächlichen Anliegen, an deren Umsetzung wir uns immer wieder messen lassen müssen (siehe dazu auch den Bericht in der letzten Ausgabe der gemeindezeitung). Kurz gesagt, das Thema Gemeindeentwicklung mit all seinen Facetten, so gut es teilweise bearbeitet worden ist, bleibt weiterhin Schwerpunktthema. Dazu zählen alle Maßnahmen, die ein lebhaftes geistliches und soziales Miteinander in unserer Gemeinde voranbringen und das Angebot abwechslungsreicher Gottesdienste für alle Altersklassen sowie renovierte Gebäude und Räume, in denen sich alle Gemeindeglieder wohlfühlen können, sei es nun als Gottesdienstbesucher oder als Mitglied einer unserer Gruppen und Kreise.

 

Kirchenwahlen 2013

Dass wir ein anderes, ganz wichtiges Thema dieses Jahres bereits in den Blick genommen haben, ist auf seine Bedeutung für die Gemeinden und natürlich auch auf seine früh im Jahr beginnende Vorbereitungszeit zurückzuführen: Die Kirchenwahlen! In seiner Klausurtagung Ende Januar hat sich Pfr. Schowalter und die Ältesten neben anderen planerischen Aktivitäten intensiv mit den ersten Weichenstellungen für die im Dezember (am 1. Advent) festgesetzten Wahlen neuer Ältestenkreise beschäftigt. Zunächst ging es uns darum zu klären, welche Älteste erneut kandidieren wollen bzw. wer von ihnen für eine neue Amtszeit nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Darüber hinaus wurde über mögliche neue Kandidatinnen und Kandidaten debattiert, die von unserem Pfarrer und einzelnen Ältesten befragt werden sollen, ob sie zu einer Kandidatur bereit wären. Selbstverständlich ist die Kandidatensuche kein exklusives Vorrecht des Ältestenkreises, sondern kann von jedem wahlberechtigten Gemeindeglied wahrgenommen werden. Voraussichtlich wird der Gemeindewahlausschuss, der für die weitere Vorbereitung und Durchführung der örtlichen Kirchenwahlen zuständig ist, im Juli dieses Jahres allgemein zum Einreichen von Wahlvorschlägen aufrufen. Jedem Vorschlag ist eine Liste von wenigstens zehn wahlberechtigten Unterstützern beizufügen. Aus dem Zeitplan für die Wahl ergibt sich, dass der Ältestenkreis bis April/Anfang Mai einen Wahlausschuss zu bestellen hat. Dem sind wir auf dem o. a. Ältestentag nachgekommen, indem wir seine Mitglieder bestimmt haben. In der Ältestenkreissitzung Ende Februar werden wir den Wahlausschuss dann berufen. Er wird sich zusammensetzen aus den Herren Bader, Schwarz und Weixler sowie kraft Amtest Hr. Pfr. Schowalter. Danach hat dieses Gremium das Heft des Geschehens über die weiteren Abläufe der Wahl in der Hand. Einen sehr ausführlichen Bericht über die Kirchenwahlen finden Sie auf einer der folgenden Seiten. Und wenn Unsicherheiten über die Wahl bestehen sollten oder Fragen dazu aufgetaucht sind, können Sie sich gern an unseren Pfarrer oder die Ältesten wenden.

 

Bauen an festen Bestandteilen …

Mit großer Freude und tiefempfundener Dankbarkeit dürfen die Mitglieder des Ältestenkreises die Fortschritte in Sachen Erneuerung und Verschönerung an unseren Gebäuden und ihren Räumen registrieren. Allein was das Bauteam unter Leitung von Herrn Biedermann zur Begleitung der Arbeiten beim Einbau der neuen Falttrennwand zwischen Kirche und Gemeindesaal geleistet hat, ist nicht hoch genug anzuerkennen. Vom Ausbau der alten desolaten Trennwand über die Freilegung der Decke zur Aufnahme der Halterung für die neue Wand und schließlich (nach Einbau durch eine Fachfirma) die Verkleidung der Übergänge mit dazu folgenden Malerarbeiten. Mittlerweile ist auch die Renovierung des großen Teils des Gemeindesaals angelaufen und könnte bis zur Jubelkonfirmation oder zu Ostern fertiggestellt sein. Lediglich ein neuer Fußboden und auch neue Vorhänge stünden dann noch aus. Es ist natürlich ein mühsamer Prozess, wenn ausgewiesene Laien sich zu solchen Arbeiten aufraffen, aber gleichzeitig ein nicht unwesentlicher Effekt in der Reduzierung von Kosten für die Gemeinde. Wenn nun im weiteren Verlauf des Jahres mit der Turmsanierung sowie der Erneuerung der Dachrinnen und Fallrohre auf der Rückseite der Kirche ebenso wichtige wie notwendige Maßnahmen angegangen werden, so muss allen in der Gemeinde klar sein, dass diese Arbeiten nur von entsprechenden Firmen aufgeführt werden können, zumal dazu auch ein Gerüst benötigt wird. Gleichzeitig wird erstmals nach Dämmung der Dachdecke im kleinen Gemeindehaus und dem Neubau des Eingangspodestes wieder richtig viel Geld in die Hand genommen, um die vorgesehenen Arbeiten durchführen zu können. Über die weiteren Maßnahmen und die Arbeit des Bauteams wird auf den nächsten Seiten der Gemeindezeitung Hr. Biedermann sicherlich noch ausführlicher berichten, deshalb enden meine Ausführungen hier.

 

… und an den weichen Bestandteilen

Soweit für diesen Bereich überhaupt die aus der Computersprache stammenden Begriffe zulässig sind, soll hier in erster Linie auf die menschlichen Belange in der Paul-Gerhardt-Gemeinde eingegangen werden. Der Reihenfolge nach stand dabei am Anfang die alljährliche Gemeindeversammlung, das größte Gremium jeder Gemeinde. Ihm hat der Ältestenkreis einen Rechenschaftsbericht zu geben, ebenso ist die Gemeindeversammlung berechtigt, Beschlüsse an den Ältestenkreis zu richten. Auch zu diesem Ereignis gibt es nachfolgend einen ausführlicheren Bericht von Hrn. Weixler.

Bereits davor, am 1. Advent, konnten wir einen schönen Familiengottesdienst mit dem Kindergarten feiern. Dicht wie selten war das Kirchenschiff besetzt mit den Kindern und ihren Angehörigen. Es wurde gerade an dieser Stelle klar ersichtlich, dass der Kindergarten seit der Einweihung Ende September über insgesamt fünf Gruppen verfügt. Sehr stimmungsvolle Gottesdienste hat es dann auch an den Weihnachtsfeiertagen gegeben. Obwohl es ein breites Angebot von Ereignissen gab, war kein Mangel an Nachfrage festzustellen. Es würde den Ältestenkreis allerdings sehr freuen, wenn manche der Besucher von Weihnachten auch unterm Jahr immer wieder einmal den Weg in die Gottesdienste finden könnten. Wir laden alle ganz herzlich dazu ein. Gute Gelegenheiten bieten sich dazu übrigens in der nächsten Zeit, wenn mit Jubelkonfirmation, Passionsandachten, Karfreitag und Ostern feierliche Gottesdienste bevorstehen. Danach kommen weitere Sonn- und Feiertage, die einen Kirchbesuch durchaus rechtfertigen: Konfirmation, Christi Himmelfahrt und Pfingsten.

Mit der regelmäßigen Mitarbeiterfeier im Januar hatte die Gemeinde eine Veranstaltung, die dem Dank an alle ehren- und hauptamtlich Mitarbeitenden gilt. Bei dieser Gelegenheit, bei der es eher gesellig als andächtig zugeht, soll auch ein Austausch zwischen den Mitliedern der einzelnen Gruppierungen und ein gegenseitiges Kennenlernen stehen. Am Schluss dieses Berichts soll noch eine Personalie stehen, die wir mit großer Freude an die Gemeinde weitergeben. Nach längerem Suchen für den Posten des Hausmeisters sind wir glücklicherweise fündig geworden. Seit dem 1. Februar ist Herr Stefan Seeburger aus der Berliner Straße bei uns in der Paul-Gerhardt-Gemeinde als Hausmeister tätig und hat einen Arbeitsvertrag erhalten, der eine dauerhafte Beschäftigung vorsieht (mit halbjährlicher Probezeit).Es freut uns besonders, dass Hr. Seeburger in unserer Gemeinde angesiedelt ist und schon in der Vergangenheit ehrenamtlich mitgearbeitet hat (vor allem im Kindergarten).

im März 2013

Friedbert Schwarz, Vorsitzender